Industrielle, ölleitende Heizwalzen verwenden spezielles Wärmeträgeröl, auch Wärmeleitöl oder Wärmeträgermediumöl genannt. Diese Öle sind nicht zur Schmierung, sondern für eine effiziente, sichere und stabile Wärmeübertragung ausgelegt.
Die Folienlänge wird primär durch die Produktbreite bestimmt. Bei der Herstellung einer 800 mm breiten Folie wird die Rolle beispielsweise nicht einfach 800 mm lang gefertigt; stattdessen wird ein Prozesszuschlag – typischerweise 50 bis 200 mm – berücksichtigt, um gleichmäßige Randtemperaturen und ausreichend Platz für die mechanische Montage zu gewährleisten.
Wenn Sie eine sehr hohe Temperaturregelungsgenauigkeit (innerhalb von ±1°C) benötigen
Wählen Sie: Ölbeheizte Walze.
Wenn Sie die langfristigen Wartungskosten reduzieren möchten
Wählen Sie: Ölbeheizte Walze.
Wenn Ihre Ausrüstung für die Trocknung bei niedrigen Temperaturen und hohen Durchsatzmengen ausgelegt ist
Wählen Sie: Wasserbeheizte Walze.
Das Erkennen von Frühwarnzeichen ist entscheidend, um festzustellen, ob eine Heizwalze überhitzt. Sofortiges Handeln ist erforderlich, wenn eines der folgenden Anzeichen auftritt: Schneller Anstieg der Walzenkörpertemperatur über den eingestellten Wert hinaus.
Dies ist das deutlichste Anzeichen für Überhitzung.
Unterschiedliche Temperaturen führen zu unterschiedlichen Oxidschichtdicken:
Wird eine Heizwalze aus Edelstahl kontinuierlich in einem Temperaturbereich von über 450°C betrieben, so ist das Auftreten einer Schwärzung ein normales Oxidationsphänomen.
Die hervorragende Kriechfestigkeit bei hohen Temperaturen und die Oxidationsbeständigkeit von Edelstahl gewährleisten, dass die Walzenwände nicht ermüden und somit die strukturelle Stabilität erhalten bleibt. Darüber hinaus verliert Edelstahl auch bei hohen Temperaturen nicht rapide an Festigkeit – eine entscheidende Eigenschaft, insbesondere für Walzen, die mit hohen Geschwindigkeiten laufen.
Die Wärmeübertragung in industriellen Heizwalzen wird im Wesentlichen in drei Typen unterteilt:
1. Wärmeleitung: Die grundlegendste Art der Wärmeübertragung innerhalb des Körpers der Heizwalze.
2. Konvektion: Die primäre Antriebskraft, die durch die Zirkulation des inneren Heizmediums erzeugt wird.
3. Strahlung: Ein Wärmeübertragungsmechanismus, der nicht außer Acht gelassen werden darf, insbesondere in Umgebungen mit hohen Betriebstemperaturen.
Zwar kann eine Erhöhung der Temperatur einer Heizwalze für Spiegelglanz innerhalb eines bestimmten Bereichs die Erwärmungsrate des Materials beschleunigen, doch führt ein Überschreiten dieses sinnvollen Bereichs zu einer Reihe negativer Folgen, darunter:
• Verschlechterung der Materialoberfläche
• Strukturelle Schäden am Walzenkörper durch thermische Belastung
Die gängigen inneren Strukturen von Heizwalzen lassen sich grob in fünf Haupttypen einteilen:
1. Struktur mit einem Einlass und einem Durchfluss sowie spiralförmigen Kanälen
2. Einzelzulauf-Doppelstrom-Konstruktion mit tankartigem Innenraum und spiralförmigen Kanälen
3. Doppeleinlass-Doppelstromstruktur mit internen Spiralkanälen
4. Doppeleinlass-Doppelstromstruktur mit erweiterter Spiralzirkulation
5. Gegenstrom-Innenspiralkanalstruktur